- Zugriffe: 16442
Was ist bei den Einsatzberichten unter dem Schlagwort 'Unterstützung Rettungsdienst (FR)' zu verstehen?
Die Feuerwehr Reichertshofen wird durch die Integrierte Leitstelle Ingolstadt (ILS) zur Unterstützung des Rettungsdienstes zusätzlich alarmiert wenn
- ein Notruf mit den Stichworten wie zum Beispiel bewusstlose Person, Herzstillstand, Reanimation oder eine schwere Verletzung vorliegt
- und der Rettungswagen beziehungsweise der Notarzt eine längere Anfahrt hat.
Das Hinzuziehen einer Feuerwehr und die damit verbundene Überbrückung der 'Zeit bis zum Eintreffen eines Rettungsmittels mit qualifizierten basismedizinischen Maßnahmen'* obligt dem Disponenten der Leitstelle. Durch die medizinische Ausbildung der Feuerwehreinsatzkräfte, dem zur Verfügung stehenden Mitteln (zum Beispiel Automatischer Externer Defibrillator (AED), medizinischer Sauerstoff et cetera) und der Ortskenntnis ist ein schnelles Eingreifen möglich.
Diese Art von Einsätzen finden in unseren Einsatzberichten nur eine kurze Darstellung, damit die Privatsphäre der betroffenen Personen gewahrt bleibt. Das FR steht für First Responder.
Die Feuerwehr kommt schon lange nicht mehr nur ausschließlich zu Brandeinsätzen. Der Kompetenzbereich erweitert sich stetig. Wir haben bereits im Beitrag 'Wir kommen nicht nur wenn`s brennt!' darüber berichtet.
*Quelle: wikipedia.de
TN
- Zugriffe: 6790
Am 01.06.2016 tritt die überarbeitete 'Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren' in Kraft. Darin regelt der Markt Reichertshofen den Aufwendungsersatz für Einsätze, Sicherheitswachen und missbräuchlichen Alarmierungen bzw. Fehlalarmen.
Die Satzung wurde im Marktblatt Nr. 20/2016 (57. Jahrgang), am 20.05.2016 veröffentlicht. Über den Link 'Reichertshofener Anzeiger Nr. 20 vom 20. Mai 2016' können Sie die Satzung einsehen.
TN
- Zugriffe: 14440
'Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.'*
Die Feuerwehr Reichertshofen hat sich innerhalb sieben Tagen an zwei Großübungen beteiligt.
20.05.2016: Ammoniakaustritt in einem Lebensmittelgroßlager in Geisenfeld-Ilmendorf
Die Feuerwehren der Stadt Geisenfeld hielten in einem Lebensmittelgroßlager eine Gemeinschaftsübung ab, wobei angenommen wurde, dass aus einem Kühlaggregat der giftige und umweltgefährdende Stoff Ammoniak austrat. Laut Alarmplan würde hier im Ernstfall eine Dekontaminationseinheit für Personen (Dekon-P) alarmiert, wie sie unter anderem bei der Feuerwehr Reichertshofen stationiert ist.
Ausführlicher Bericht auf www.feuerwehr-geisenfeld.de
14.05.2016: Brandalarm in einem Sozialtherapeuthischen Zentrum in St. Kastl
Die Feuerwehr Langenbruck lud zu einer Gemeinschaftsübung nach St. Kastl ein. Dort beübten die Feuerwehren des Marktes Reichertshofen die Vorgehensweisen bei einem angenommen Brand.
Ausführlicher Bericht auf hallertau.info
Nach Übungsende beginnen die Arbeiten für die verschiedenen Werkstätten der Feuerwehr Reichertshofen. So haben zum Beispiel die Atemschutzwerkstatt und die Schlauchpflegestelle die Einsatzbereitschaft der benutzten Gerätschaften wiederherzustellen.

*Philip Rosenthal
TN
- Zugriffe: 6674
Von Leitern und Knoten "Bericht und Fotos von Alfred Raths, www.Hallertau.info"

Mitten in der Ausbildung zu vollwertigen Feuerwehrleuten befinden sich die Nachwuchskräfte der Freiwilligen Feuerwehren von Reichertshofen, Langenbruck, Winden am Aign und Hög. Am heutigen Samstag drückten sie in den Vormittagsstunden die Schulbank. Nach dem Mittagessen ging‘s stand der handwerklichere Teil im Vordergrund.
Unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Jürgen Lehner und Christian Bichler mit Unterstützung von Marcel Lehner sind rund 20 von den 15- bis 35-Jährigen, darunter drei Mädchen, zum Schulungsblock „Verhalten bei Gefahr“ ins Feuerwehrhaus der Marktgemeinde gekommen.

Noch bis zum Nachmittag geht es bei diesem sogenannten „Basismodul der modularen Truppausbildung“ rund um Theorie und Praxis vom Einsatz der Leitern und die Kunst des Knotenmachens. „Jeder Teilnehmer ist dabei selbst dafür verantwortlich, dass er auch keinen der Unterrichtsblöcke versäumt hat“, darauf weist Lehner ausdrücklich hin. Die Wehren von Reichertshofen und Hög haben bereits mehr als die Hälfte des auf insgesamt 17 Blöcke verteilten Stoffes geschafft, die beiden anderen Ortsteilwehren werden diese Zwischenetappe bald erreichen.
Insgesamt werden die Teilnehmer nach ihrer Ausbildung rund 120 Ausbildungsstunden in ihrer Freizeit absolviert haben. Am 11. Juni ist die Prüfung. Bis dahin müssen praktisch alle grundlegenden Tätigkeiten des Aufgabenspektrums der Feuerwehr gelernt werden.Notwendig ist der Abschluss für weiterführende Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen, so etwa dem Gruppenführerlehrgang.

Quelle: www.hallertau.info

